Servus zusammen,
nachdem uns die traurige Nachricht erreicht hat, dass Gerry jetzt erst mal im Urlaub ist, haben wir uns dazu entschlossen, ihm einen gebührenden Abschied zu bescheren. So besuchten uns die Jungs aus Kranzberg zu unserem ersten Heimspiel im Kalenderjahr 2026.
Und das Spiel ging gleich mal fulminant los: Emircan Tiryaki scheint Thomas Hadler zu oft im Training zugeschaut zu haben und probierte, eine Flanke per Falschrückzieher ins Tor zu befördern. Jedoch erwischte er den Ball nicht perfekt und brachte ihn so wieder in die Mitte, wo Moritz Buchholz den Ball mit dem Rücken zum Tor ins lange Eck zauberte.
Wenn ich ehrlich bin, hätte ich nicht erwartet, dass Moritz heute irgendeinen Ball trifft, nachdem ich ihn am Freitagabend gegen 2:00 Uhr nachts in München „erheitert“ gesehen habe. Aber den macht er schon sehr gut.
Danach musste unsere Pflichtaufgabe auch erfüllt werden – und wir haben uns ein Standardtor gefangen. Ab da ging es den Zuschauern beim Anblick der ersten Hälfte ähnlich wie, wenn sie durch Nörting fahren müssen: Da hat keiner richtig Spaß gehabt, und schön war es auch nicht.
In den zweiten 45 Minuten war aber mehr drin. Fangen wir mit dem Ausbau der Führung durch Dennis Lederer an. Unser junger Rumäne schlägt den Ball von kurz vor der Mittellinie ins lange Eck. Sein Bruder Kevin sitzt bestimmt gerade im Gericht und ist saustolz auf sein Cevapcici-Bro.
Ein paar Minuten später kam es zu einer strittigen Szene: Emircan Tiryaki spekuliert bei einem zu kurz geratenen Rückspiel der Kranzberger, gewinnt den Ball für sich und umkurvt den Keeper. Der legt sich aber auf einmal hin und fordert einen Freistoß. Und ich schwöre auf meinen Hund: Emi berührt nur den Ball. Aber na gut.
So mussten wir die Führung anders ausbauen – was uns jedoch schnell gelang. Ist jetzt blöd, dass ich den Bericht selber schreibe, aber ich schwöre diesmal auf Gerrys Nase, dass ich nicht lüge: Nach einem „Kopfball-Pingpong“ landete der Ball vor den Füßen von Samuel Nierhaus, und dieser zimmerte den Ball aus 20 Metern aufs kurze Eck unter die Latte in die Maschen. Kommt davon, wenn man so viel mit Adem zusammen spielt.
Und damit war noch nicht genug: In der Nachspielzeit bekamen wir noch einen Elfmeter, den Nertil Hoxhaj sicher verwandelte.
Somit gewinnen wir das erste Heimspiel der Saison mit 4:1 gegen den Tabellendritten. So fand sogar der Apfe nach dem Spiel positive Worte, was für uns alle eine Bestätigung war, dass wir alles richtig gemacht haben.
Danke noch an Paul Rentz für die Fotos während des Spiels.
