Bittere Niederlage trotz großem Kampf – Kirchdorf belohnt sich nicht
Was für ein Spiel, was für ein Kampf – und am Ende steht der SC Kirchdorf dennoch mit leeren Händen da. Beim 1:2 gegen den TSV Wartenberg zeigte die Mannschaft Moral, Leidenschaft und über weite Strecken auch die bessere Spielanlage, scheiterte jedoch an der eigenen Chancenverwertung und einem eiskalten Gegner.
Früher Rückstand trotz guter Ansätze
Kirchdorf startete ordentlich in die Partie und suchte früh den Weg nach vorne. Die erste Großchance hatte Nertil Hoxhaj, dessen Distanzschuss nach einer Ecke krachend an die Latte ging – Pech für den SC. Auch defensiv stand man lange stabil, musste dann aber kurz vor der Pause den Nackenschlag hinnehmen: Mit ihrer ersten echten Gelegenheit gingen die Gastgeber durch Romeo Pluntke in Führung (43.).
Doppelschlag schockt – Kirchdorf antwortet stark
Direkt nach Wiederbeginn folgte der nächste Rückschlag. Nach einer verschlafenen Situation im Strafraum drückte Wartenberg den Ball zum 2:0 über die Linie (47.). Ein denkbar schlechter Start in die zweite Hälfte.
Doch wer nun dachte, Kirchdorf würde auseinanderbrechen, sah sich getäuscht. Die Mannschaft zeigte Charakter, übernahm mehr und mehr die Kontrolle und belohnte sich schließlich: Nach einem Foul an Hoxhaj übernahm dieser selbst Verantwortung und verwandelte den Strafstoß souverän zum 1:2-Anschluss (65.).
Chancenwucher wird bestraft
Jetzt war Kirchdorf am Drücker. Angriff um Angriff rollte auf das Wartenberger Tor – doch der Ball wollte einfach nicht rein. Die größte Möglichkeit vergab Bastian Winklhofer, der frei vor dem Torhüter auftauchte, jedoch im Eins-gegen-eins scheiterte. Auch weitere Abschlüsse gingen knapp vorbei oder darüber.
Mit jeder vergebenen Chance wuchs die Spannung – und die Verzweiflung.
Alles versucht – nichts geholt
In den letzten Minuten warf Kirchdorf noch einmal alles nach vorne. Fünf Minuten Nachspielzeit boten genügend Raum für die späte Erlösung, doch Wartenberg verteidigte mit Mann und Maus.
Dann der Abpfiff – und große Enttäuschung auf Kirchdorfer Seite.
Fazit
Eine Niederlage, die weh tut. Kirchdorf war keineswegs die schlechtere Mannschaft, ließ aber zu viele Chancen liegen und wurde dafür eiskalt bestraft. Kampf, Einsatz und Moral stimmen – einzig die Effizienz vor dem Tor fehlte. Genau daran wird man ansetzen müssen, um solche Spiele künftig auf die eigene Seite zu ziehen.
