So zusammen,
dieser Sonntag wird uns wahrscheinlich allen noch lange im Kopf bleiben. Und das liegt nicht nur daran, dass Gerry den Muttertag nicht vergessen hat und seiner Mutter nach dem Spiel einen braven, etwa 20-minütigen Besuch abgestattet hat, sondern auch daran, dass die Zwoate einen souveränen Derbysieg gegen Palzing hingelegt hat und wir endlich unsere Unentschieden-Serie brechen konnten.
Das Spiel war – wie unser bekannter Fahrradweg – von einigen Aufs und Abs geprägt. So gingen wir kurz vor der Halbzeit nach einem Fehler im Mittelfeld und einem nicht konsequent verteidigten Ball in Rückstand. Sam Stanglmayer konnte den ersten Ball noch halten, aber der Abpraller fand schließlich den Weg ins Tor. So ging es mit einem 0:1 für die Gäste in die Halbzeitpause.
Aus dieser kamen wir jedoch gestärkt zurück und wussten, dass hier noch lange nichts entschieden war. Probleme bereitete uns außerdem der Schiedsrichter, der – ähnlich wie Mo bei seiner Wortwahl – des Öfteren fragwürdige Entscheidungen traf. Nach einem schnellen Umschaltspiel von Lollo und Lederer kamen wir in der 59. Minute dann über außen gefährlich vors Tor. Dort legte Samy quer auf Mo, der den Ball zum verdienten 1:1 einnetzte. Jeglichen Kommentar oder Witz zu Abschlüssen aufs leere Tor sparen wir uns an dieser Stelle. Tor ist Tor.
Jetzt hatten wir Blut geleckt und der Coach entschied sich, unseren Capo als Geheimwaffe zu bringen. Und diese Einwechslung fruchtete. Gute fünf Minuten später kamen wir erneut über die rechte Seite Richtung Strafraum. Dort legte Marko quer und Hadi versenkte das Ding eiskalt links unten. 2:1.
Unsere Weißbier-Krieger auf dem Balkon taumelten vor Euphorie – oder vielleicht auch wegen des Alkohols. Aber wir wussten auch, dass noch lange zu spielen war und wir uns nun auf eine konzentrierte Defensive fokussieren mussten. Und genau die brachten wir auf den Platz. Berglern gelang kein einziger Torschuss mehr und Lollo sowie Marko haben so viele Kopfbälle rausgeköpft, dass sie heute garantiert mit Kopfschmerzen aufgewacht sind.
Nach dem Spiel haben Zeili und Funke noch Bekanntschaft mit einem ausgebüxten Lama vom Saulhof gemacht. Ich finde, das sollte unbedingt erwähnt werden – einfach weil es so absurd ist. Das 15-Punkte-Wochenende wurde anschließend noch gebührend im Sportheim gefeiert. Vielleicht kommen Lollos Kopfschmerzen auch daher.
Vielen Dank an jeden Supporter, der an diesem sonnigen Frühlingstag da war. Wir sehen uns am Mittwoch wieder!
